Mit grimmigem Gesicht betritt Minister Pawlak, Parteivorsitzender der NO den Pressesaal der Parteizentrale und begibt sich zum Rednerpult. Ohne Manuskript beginnt er zu sprechen.
Szanowni Panstwo!
Wie Sie sicherlich der Tagespresse entnommen haben ist Prezydent Borowski vorgestern zum Staatsbesuch nach Sebulon aufgebrochen. Dort angekommen kam es zu Unterredung zwischen dem Prezydenten und dem sebulonischen Aussenminister.
Das war vor zwei Tagen.
Seitdem haben wir nichts mehr von pan Borowski geh?rt. Offensichtlich h?lt er sich noch in Sebulon auf.
Was Nasza Ojczyzna und besonders ich in meiner Funktion als Aussenminister kritisiere, ist die mangelnde Zusammenarbeit des Prezydenten mit dem Aussenministerium. Nicht nur, dass Borowski ohne Abstimmung mit dem Ministerrat, eine eigene Aussenpolitik betreibt. Es kommt hinzu, dass er nicht nur die ?ffentlichkeit hier?ber nicht infomiert, sondern auch das f?r ausw?rtige Politik zust?ndige Ministerium.
Pan Borowski stellt zunehmen eine Gefahr f?r die Aussenpolitik unserer Republik da.
Handlung:
Pawlak blickt direkt in die Kamera
Ich appeliere an Sie, Pan Prezydent. Lernen Sie mit uns zu arbeiten oder Sie werden in uns Ihren gr??ten Gegner haben!
Es liegt nun an Ihnen!
Dziekuje bardzo!
Handlung:
Die Journalisten bombadieren ihn mit Fragen, doch unbeeindruckt verl?sst Pawlak eilig den Saal. Er ist w?tend.
Pawlak will die Parteizentrale verlassen und kommt nicht drumrum einigen Journalisten zu antworten. Ein Journalist spricht ihn auf Petrulis an.
Sehen Sie, immer wenn ich das Auftreten von pan Petrulis irgendwo im Fernsehe, bin ich sicher das wir mit Krzysztof Kieslanski den richtigen Mann f?r das Amt des Prezes gefunden haben.
Soll pan Petrulis doch weiterhin mit seinen j?dischen Kollegen den P?bel auf der Stra?e anf?hren. WIR machen Politik.
Nach der Pressekonferenz des Parteivorsitzenden der NO wird auch der neu gew?hlte stellvertretender Vorsitzender der NO von Jonalisten um eine Stellungnahme gebeten.
Was soll ich dazu noch gro? sagen? Prezydent Borowski muss lernen mit dem Ministerrat und vor allem mit dem Au?enministerium unter Minister Pawlak zusammenzuarbeiten. Der Prezydent kann in der Au?enpolitik nicht alle Entscheidungen auf eigene Faust und selbst?ndig entscheiden. Diese eigenst?ndige Au?enpolitik darf nicht weiterverfolgt werden und muss auf der Stelle aufh?ren.
__________________ Krystian Czarnowski
Marszalek Sejmu
WiS-Lider
Wojewoda wielkowislanski
Gibt nach der Drohung des Prezydenten den Au?enministerzu entlassen ebenfalls eine kurze Pressekonferenz
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sollte der Prezydent seine Drohung wahr und Aussenminister Pawlak entlassen um seine eigenst?ndige und gegen unsere Ziele gerichtete Au?enpolitik fortsetzen, sollte er sich auf schwersten Gegenwind seitens der Nationalen Koalition gefasst machen. Wir werden alle M?glichkeiten der Verfassung ausnutzen um ihm das Leben so schwer wie m?glich zu machen, wenn der Prezydent seinen Ego-Kurs fortsetzt.
Die WSL steht voll und ganz hinter dem Au?enminister.
Vielen Dank!
__________________ Krzysztof Borodziej Prezes Rady Ministr?w (Ministerpr?sident) Deputowany (Abgeordneter)
Nachdem Mittagessen mit seiner Familie trifft die Presse pan Pawlak vor der NO-Zentrale an und bittet um eine Stellungnahme.
Panstwo, was wir schon l?nger kritisieren wird nun f?r alle offensichtlich. Prezydent Borowski ist nicht gewillt mit dem Ministerrat zusammenzuarbeiten.
Stattdessen bringt er bereits einen Sozialdemokraten als neuen Prezes in Stellung wie wir heute der Tagespresse entnehmen konnten.
Pan Borowski zieht es vor lieber einen parteinahen Abgeordneten zu ernennen, der nichts weiteres als eine Miniderheitenregierung anf?hren k?nnte, anstatt mit dem Ministerrat zusammenzuarbeiten der offensichtlich die Mehrheit der Wislaner hinter sich weiss.
Was wir fodern ist ganz einfach, dass der Prezydent keine eigene Aussenpolitik betreibt, welche nicht mit dem Ministerrat abgesprochen ist. Eine Absprache und vorallem eine Informationsweitergabe an den Ministerrat, bzw. an dieBev?lkerung, ist unabdingbar.
Sollte der Prezydent dies nicht schaffen muss er sich ?berlegen, ob er das richtige Amt bekleidet.