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Geschrieben von Eduard Johann von Jagonburg am 06.11.2006 um 18:16:

Lex Salica

Weil mir auffällt, dass viele Dynastien eine ganze Reihe weiblicher Regentinnen in ihren Reihen verzeichnen:

Ich bitte alle hier anwesenden Vertreter der Häuser zu bedenken, dass bei jedem weiblichen Monarchen, der thronfolgeberechtigte Nachkommen hinterlässt, mit dessen Tod automatisch auch ein Dynastiewechsel erfolgt (in Albernia etwa von den Moihoop-Oranges auf die Fuxfells, und nach dem Ableben von Queen Jane dann auf die Hillboroughs).

Klar, das kann man mit Regelungen zur Beibehaltung des ursprünglichen Familiennamens kaschieren - kennt man ja auch aus dem RL (etwa das Haus Habsburg ist schon mit Maria Theresia ausgestorben, alle ihre Nachkommen gehören eigentlich dem Haus Lothringen an; das Haus Nassau-Oranje existiert ebenfalls nicht mehr, Königin Beatrix ist über ihren Vater eigentlich eine Lippe-Biesterfelderin).

Das ändert aber rein gar nichts an dem Fakt, dass mit jeder Kaiserin/Königin eine männliche Blutlinie ihr Ende findet - und die ist nach den genealogischen Regeln ausschlaggebend für die Zuordnung zu einer Dynastie.

Im heutigen Zeitalter der Gleichberechtigung der Geschlechter mag man darauf ja nur noch wenig Wert legen, aber wir als Vertreter des virtuellen Hochadels und damit als geborene Verteidiger uralter Traditionen sollten uns dessen schon bewusst sein. Augenzwinkern

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Eduard Johann von Jagonburg


Geschrieben von Anastasia am 06.11.2006 um 19:41:

Was Rusania anbelangt, so resultieren die Zarinnen nur aus dem Tod des jeweiligen Zaren, der dann deren Mann dargestellt hat. So übernahm beispielsweise die Zarin die Regentschaft bis ihr Sohn die Volljährigkeit erreicht hatte.

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Anastasia I. Jegorowna Andronowa
Zarin und Selbstherrscherin aller Rusanen


Geschrieben von Anton von Freistein am 06.11.2006 um 20:40:

Das Haus Marienburg kennt die Gleichberechtigung weiblicher Nachkommen erst seit wenigen Monaten. Sollte es eine weibliches Familienoberhaupt geben (und danach sieht es momentan aus), dann wird es Maßnahmen geben, um das Bestehen des Hauses zu sichern.

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Prinz Anton von Freistein
Oberhaupt des Hauses Marienburg


Geschrieben von Prince Arthur am 06.11.2006 um 22:46:

Zitat:
Original von Anton von Freistein
[...] dann wird es Maßnahmen geben, um das Bestehen des Hauses zu sichern.


Die vesteranische Lösung? Augenzwinkern

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HRH The Prince Arthur of Llyngwyn
Heir apparent to the Throne of Albernia


Geschrieben von Eduard Johann von Jagonburg am 06.11.2006 um 22:53:

Zitat:
Original von Anastasia
Was Rusania anbelangt, so resultieren die Zarinnen nur aus dem Tod des jeweiligen Zaren, der dann deren Mann dargestellt hat. So übernahm beispielsweise die Zarin die Regentschaft bis ihr Sohn die Volljährigkeit erreicht hatte.


Dann wären die Zarinnen aber keine Herrscherinnen aus eigenem Recht, sondern nur Regentinnen im Namen ihres jeweiligen Sohnes. Sie würden dann auch keine Ordnungszahl führen und nicht in den Herrscherlisten erscheinen.

Gerade für Rusania (mit dem RL-Vorbild Russland) würde es sich doch wenigstens für die frühe Neuzeit anbieten, ein paar Zarinnen aus eigenem Recht einzubauen - Usurpatorinnen, machtbewusste Frauen, die durch Rückhalt im Militär die Macht an sich gerissen haben. Katharina die Große lässt grüßen. Augenzwinkern

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Eduard Johann von Jagonburg


Geschrieben von Josephine am 06.11.2006 um 23:55:

Barnstorvia ist ja, wie gesagt, ein wenig eigen, was die Thronfolge angeht, so dass zwar in der Regel die männliche Primogenitur gilt, der König das aber bei der Proklamation des Dauphins im Zweifeslfall auch mal übergehen kann, wobei die Proklamation als Dauphin sozusagen als eine Adoption in die Familie gilt.

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Joséphine,
par la Grâce de Dieu Reine très-chrètienne de Barnstorvie,
etc.etc.


Geschrieben von Anton von Freistein am 07.11.2006 um 19:20:

Zitat:
Original von Prince Arthur
Die vesteranische Lösung? Augenzwinkern


Klingt mir etwas übertrieben. großes Grinsen
Man könnte z.B. die weibliche "Thron"erbin zum Beibehalten des ursprünglichen Namens und Titels "zwingen".

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Prinz Anton von Freistein
Oberhaupt des Hauses Marienburg


Geschrieben von Anastasia am 07.11.2006 um 20:16:

Zitat:
Original von Eduard Johann von Jagonburg
Dann wären die Zarinnen aber keine Herrscherinnen aus eigenem Recht, sondern nur Regentinnen im Namen ihres jeweiligen Sohnes. Sie würden dann auch keine Ordnungszahl führen und nicht in den Herrscherlisten erscheinen.

Gerade für Rusania (mit dem RL-Vorbild Russland) würde es sich doch wenigstens für die frühe Neuzeit anbieten, ein paar Zarinnen aus eigenem Recht einzubauen - Usurpatorinnen, machtbewusste Frauen, die durch Rückhalt im Militär die Macht an sich gerissen haben. Katharina die Große lässt grüßen. Augenzwinkern


Gut, von mir aus. Ich kenne mich in diesen Dingen nicht so sehr aus.

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Zarin und Selbstherrscherin aller Rusanen


Geschrieben von van Hasseldijk am 07.11.2006 um 21:03:

Oostfield kennt nur die männliche Erbfolge. Und das seit cirka 18XX.


Geschrieben von Isabela I. de Vidiquera am 13.11.2006 um 12:46:

In unserer Linie wird das männliche natürlich auch dem weiblichen Geschlecht vorgezogen und innerhalb des gleichen Geschlechts das ältere dem jüngeren Kind. Aber die Linie "stirbt" nicht, wenn eine weibliche Person den Kaiserthron besteigt. Ihr Prinzgemahl nimmt im Normalfall den Namen der regierenden Linie an und bekommt – zusätzlich zu den Titeln, die er mitbringt – lediglich Höflichkeitstitel, die keine politische Funktion haben (Ähnlich wie in der britischen Monarchie), taucht aber nicht in der Thronfolge auf. Diese wird an die Kinder nach oben angegebenen Gesichtspunkten weiter gegeben. Bei uns ändert sich – auch wenn dies genealogisch nicht ganz korrekt sein mag – die Dynastie also nur bei Kinderlosigkeit. Frauen werden als Überträger der Blutlinie gerechnet.

Zu der rusanischen Erbfolge:
Im RL-Russland war es so, dass die Zaren ihren Nachfolger frei bestimmen konnten. Was immer wieder zu "schönen" Streitigkeiten führte, wenn die Zarin oder der Zar im Falle eines plötzlichen Todes noch keinen solchen bestimmt hatten... Zudem war es so möglich, dass das Militär oder die Kirche extremen Einfluss nehmen und zum "Zarenmacher" werden konnten, wie im Falle von Katharina der Großen. Denn eine Erbfolge durch Geburt war keine Voraussetzung für das Zarenamt.

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Senhora Dona Isabela I. de Vidiquera

Por graça de Deus e pela constituição da monarquia, Imperatriz das
Nações Leduveiras , Rainha de Alenbeira e Valberão, Senhora da
Conquista, Navegação e Comércio do São João.


Geschrieben von Anton von Freistein am 13.11.2006 um 16:23:

Da hat jemand ZDF History geschaut. Augenzwinkern

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Prinz Anton von Freistein
Oberhaupt des Hauses Marienburg


Geschrieben von Isabela I. de Vidiquera am 13.11.2006 um 20:10:

Nee, Geschichte studiert! Augenzwinkern
Hätte ich gern gesehen, aber bei mir sind – nachdem ich am Samstag aus London zurück bin – Wochenendarbeit und "Nachtschichten" angesagt... (wie gerade jetzt... unglücklich ). War's denn gut?

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Geschrieben von Anton von Freistein am 13.11.2006 um 20:49:

Ich hab nur in der Werbung kurz reingezappt und da kam genau das von dir angesprochene Thema: Peter der Große (?) stirbt ohne einen Erben zu benennen, also wird es Elisabeth, die wiederrum ihren Neffen Peter als Erben einsetzt, der dann Katharina heiratet.

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Prinz Anton von Freistein
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Geschrieben von Isabela I. de Vidiquera am 13.11.2006 um 21:04:

Ja genau. Und Katharina fängt was mit einem einflussreichen Heerführer an, dessen Armee dafür sorgt, dass ihr Mann Peter, nachdem er unter anderem die Armee gegen sich aufgebracht hat, "verschwindet" und eine Woche nach seiner Verhaftung an einer plötzlichen Krankheit stirbt. Und mit der Armee im Rücken wird Katharina die Zarin... so sind sie, die RL-Rusanen... ;-)

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Geschrieben von Anastasia am 14.11.2006 um 14:35:

Och, die im VL sind auch nicht viel besser. Augenzwinkern

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Anastasia I. Jegorowna Andronowa
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